Buntstifte © Purple Sherbet Photography (Flickr)

Tipps für die Kreativität

Die Kreativität ist ein launisches Ding. Heute ist sie da, schüttet übermütig ihr Füllhorn an tollen Ideen über uns auf, dann ist sie auf einmal fort, ohne dass wir ihr einen Grund dafür geliefert hätten. Und uns fällt nichts mehr ein. Zunächst verwirrt, was denn los ist, dann ängstlich – ein Blick auf die Uhr, der Chef wartet – und irgendwann erfasst uns schlichtweg Angst, unseren Job nicht mehr so machen zu können, wie wir und die anderen es von uns erwarten.

Mit dem Phänomen, dass Kreativität nicht auf Knopfdruck passiert, beschäftigen sich Kommunikationsexperten seit Jahren, die Liste der Ratschläge ist lang und es sind einige Tipps darunter, die uns bei quayou so gut gefallen haben, dass wir sie mit Ihnen teilen möchten. Letztendlich sind sich alle Experten darin einig, dass sich Kreativität nicht erzwingen, aber locken lässt. Und genau darum geht es in diesem Blogbeitrag.

Ihnen fällt also nichts ein? Dann stehen Sie dazu. Jeder Mensch hat produktive und nicht so produktive Phasen und vielleicht sind Ihre Kreativspeicher einfach leer. Grübeln, Kaffee trinken und auf die Uhr gucken ist da nicht hilfreich. Sagen Sie einem vertrauten Kollegen, was los ist. Damit wären wir schon beim ersten Punkt: Um kreativ zu sein, braucht es ein „Klima der Wertschätzung und des Respekts“, wie Coach Heike Thormann es formuliert. Unterbrechen Sie Ihre Routine mit einer Auszeit. Damit meinen wir keine Pause, sondern eine andere Umgebung und neue Eindrücke. Das kann ein Spaziergang um den Block sein – auf einer neuen Route. Oder der Kantinenbesuch zu einer anderen Uhrzeit. Vielleicht probieren Sie dort einfach mal ein neues Gericht oder lesen eine andere Zeitung. Das sind scheinbar Kleinigkeiten – aber neurologisch betrachtet schaffen neue Reize neue Verbindungen zwischen den Synapsen. Heißt, Sie bringen Ihr Gehirn auf Trab – beste Voraussetzung für neue Kreativität!

Dann ein weiterer Tipp: Gestatten Sie Ihrer Kreativität, Sie überall zu besuchen. Nicht nur am Schreibtisch, sondern an jedem Ort und jederzeit. Damit Sie dafür gewappnet sind, tragen Sie ein kleines Notizbuch bei sich. Wenn Ihnen ein Einfall kommt, notieren Sie ihn sofort. Das erfordert zunächst ein wenig Disziplin, wird Ihnen aber recht schnell in Fleisch und Blut übergehen.

Der letzte Punkt, über den wir an dieser Stelle sprechen möchten, lautet: Kreativität lebt von Wissen. Kreativ sein, heißt ständig dazuzulernen. Monika Monzel von der AdCoach Acadamy wird in ihrem Beitrag auf workingoffice.de ganz konkret. „ (…) Suchen Sie nach Erfolgsrezepten aus fremden Branchen. Überlegen Sie, was Sie in der letzten Zeit begeistert hat (welches Produkt, welcher Werbespot, welcher Zeitungsartikel etc.). Versuchen Sie die gewonnenen Erkenntnisse auf Ihr eigenes Projekt zu übertragen, ohne die Mechanismen einfach zu kopieren (…).“ Sein Wissen ständig zu erweitern, bedeutet natürlich auch, sich ab und an aus der eigenen Komfortzone hinaus zu bewegen. Wetten, dass die Kreativität diesen Mut belohnt und Sie zu geistigen Höhenflügen inspiriert?

Titelbild: Purple Sherbet Photography (Flickr)
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